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Archiv 2009
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Donnerstag, 17. Dezember 2009 |
Große Teile des deutschen Volkes verbinden mit dem Weihnachtsfest leider nur noch hemmungslosen Kaufrausch und die daraus resultierenden seelischen und körperlichen Belastungen. Jedoch sollten ganz andere Dinge, wie beispielsweise Besinnlichkeit im Kreise seiner Engsten, sowie Aufrechterhaltung und Weitergabe deutscher Traditionen, mit dem Weihnachtsfest in Verbindung gebracht werden.
Überall in den üppig ausgestatteten Schaufenstern und Ladenregalen kann der aufmerksame Beobachter erkennen, wie Staat und Wirtschaft versuchen, alte Traditionen zugunsten ihrer finanzkapitalistischen Verkaufsinteressen zu verdrängen.
Es soll uns ganz unverblümt der Eindruck vermittelt werden, dass Charaktereigenschaften, wie Bescheidenheit und Familiensinn, längst zum „alten Eisen“ gehören, unmodern und nicht „trendy“ sind.
Ganze Armeen von Werbefachleuten sind rund um die Uhr nur damit beschäftigt, uns mit ihren vielen tausend bunten, glitzernden und leuchtenden Produktverpackungen zum hemmungslosen Kaufrausch zu verführen, damit wir dann „endlich glücklich sein“ können.
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Mittwoch, 25. November 2009 |
Am heutigen Tag gegen Gewalt an Frauen soll aufgezeigt werden, daß Frauen von häuslicher Gewalt mehr bedroht sind, als durch andere Gewaltdelikte, wie Körperverletzung mit Waffen, Wohnungseinbruch oder Raub.
In Deutschland gaben rund 40% der Frauen an, bereits einmal davon betroffen gewesen zu sein. Viele Frauen werden in Beziehungen oder Ehen sexuell genötigt oder vergewaltigt, noch häufiger geschlagen. Wie viele dieser Fälle in Deutschland in muslimischen Familien stattfinden, wird nicht gesagt. Hier dürfte der Anteil aufgrund der teilweise herrschenden religiösen Vorstellungen vermutlich noch höher sein, als bei deutschen Familien.
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Mittwoch, 25. November 2009 |
Das diskutierte Betreuungsgeld für Mütter bzw. Väter, die ihre Kleinkinder unter drei Jahren zu Hause betreuen – was bis vor nicht allzu langer Zeit das Normalste der Welt war – zeigt die ideologischen und familienfeindlichen Ansichten so mancher Politiker aus etablierten Parteien!
Zwar solle das Betreuungsgeld eine Würdigung der Leistung, also der Arbeit, z.B. von Müttern darstellen, aber die monetäre Würdigung dieser Leistung darf von dem erwachsenen Elternteil nicht selbstbestimmt eingesetzt werden.
Wer entscheidet denn, welche Ausgaben einem Kind zugute kommen? Warum muß der Lohn für eine Leistung eines Erwachsenen überhaupt zweckbestimmt werden? Wann kommt die Politik auf die Idee, Eltern, die außerhäuslich arbeiten, vorzuschreiben, wie viel Prozent von ihrem Nettolohn sie für die Kinder ausgeben müssen, weil sie sonst enteignet werden?
Da man inzwischen weiß, daß Kinder ca. 500 Euro im Monat kosten, wird man dann konsequenter Weise Eltern ihr Nettogehalt entsprechend pfänden und ihnen dafür Gutscheine kaufen, für Kleidung, Möbel, Schulsachen, Essen, Kitagebühren und vermutlich für den Nachhilfeunterricht. Ob die Eltern dann in einer Abrißwohnung wohnen oder ihre kaputte Waschmaschine nicht ersetzen, geschweige denn, mit den Kindern in Urlaub fahren können (diese dürfen aufgrund eines Gutscheines an der Kinderverschickung teilnehmen), interessiert dann keinen. Es wird heißen, die Eltern müssen eben mehr arbeiten gehen, einen Zweitjob annehmen, damit sie sich Kinder auch leisten können.
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Montag, 23. November 2009 |
Diese Schlagzeile gilt natürlich entsprechend für alle Deutschen. Als eindrucksvoller Beleg seien zwei aktuelle Beispiele angeführt:
Berlin und Brandenburg planen, Asylanten zukünftig unbürokratisch zu erlauben, zwischen den Bundesländern zu pendeln, ohne daß sie dies vorher anmelden oder beantragen müssen. Ein Hartz-IV-Empfänger, auch wenn es sich um eine Mutter handelt, muß jedoch, um dem "Arbeitsmarkt zur Verfügung" zu stehen, in ihrem Bundesland bleiben und riskiert Kürzungen, wenn sie unangemeldet beispielsweise einen Familienausflug ins Umland oder von Brandenburg aus in die Stadt Berlin macht.
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Montag, 23. November 2009 |
Wut kommt in so manchem Elternpaar auf, das in diesen Tagen die abfälligen Bemerkungen, die einseitige und vollkommen an der Realität vorbeigehende Einschätzung von BRD-Politikern in Sachen Erziehung und Betreuung durch Eltern und Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern hört.
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| Erziehung und Betreuung gehört in die Hände der Eltern |
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Montag, 23. November 2009 |
Am 7. November wurde die Entscheidung des Amtsgerichtes Riesa bekannt, wonach das RNF-Mitglied Ines Schreiber, Strehla, nicht von der Schöffenliste gestrichen wird und damit weiterhin an der Rechtssprechung mitwirken kann. Ines Schreiber wurde im Juni 2008 vom Stadtrat der Stadt Strehla in öffentlicher Sitzung aufgestellt und vom Amtsgericht zur Hilfsschöffin berufen.
Ines Schreiber äußerte sich zu dem ihr vom stellvertretenden Amtsgerichtsdirektor Herberger übermittelten Beschluß vom 4. November so: „Ich habe nichts anderes erwartet. Wie es mein Rechtsbeistand, Dr. Björn Clemens aus Düsseldorf, absolut zutreffend beschrieb, gibt es einfach keine rechtliche Grundlage für die Entfernung einer der NPD angehörenden oder ihr nahestehenden Person aus diesem Ehrenamt. Hinzu kommt, daß es auch kein mir vorwerfbares Verhalten gibt, das einen solchen Schritt rechtfertigen würde. Nun werde ich weiterhin im Namen des deutschen Volkes meinen Beitrag dazu leisten, dem gesunden Volksempfinden Geltung zu verschaffen. Die mediale Hetzkampagne gegen meine Person ist somit ins Leere gelaufen und hat einen ungeahnten Solidarisierungseffekt seitens der Bevölkerung in Strehla und im Landkreis Meißen bewirkt. Dieser dürfte zu den guten Ergebnissen der NPD in den Landtagswahlkreisen Riesa-Großenhain I und II beigetragen haben – insbesondere auch zu dem überdurchschnittlichen Ergebnis von 8,5 Prozent in Strehla. Hierfür möchte ich mich ganz besonders bei den Bürgerinnen und Bürgern Strehlas, bei Nachbarn und Freunden aus meiner Wahlheimat bedanken, die mich in meiner Haltung zum richterlichen Ehrenamt stets bestärkt haben.“
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Dienstag, 17. November 2009 |
In diesen Tagen findet man viel in der Presse zum Thema Impfen und der vermeintlich gefährlichen Schweinegrippe. Die Frage, sich impfen zu lassen oder nicht, trägt manchmal schon ideologische oder religiöse Züge und bringt daher auch nicht selten aggressive Reaktionen zum Vorschein.
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