|
Wer ist anwesend? |
|
Aktuell 12 Gäste anwesend |
|
Statistik |
| Besucher heute: |
21 |
| Besucher gestern: |
245 |
| Max. Besucher/Tag: |
424 |
| Besucher gesamt: |
126661 |
| Seitenaufrufe heute: |
286 |
| Bots heute: |
7 |
|
|
CT Sicherheits-System |

Page Blocks: 2.669 | Page Bad Bot: 1 | Page Flooder: 0 | Page Spy-/Malware: 1.810
CT Security System - Joomla: © 2006-2010 Frank Leyhe
|
|
 |
|
Bad Reichenhall, 8. Mai |
|
|
Während die Bundeskanzlerin Merkel sich nicht entblödete, an der Siegesfeier der Feinde teilzunehmen, gedachte das nationale Deutschland am 8. Mai der Opfer der Siegerwillkür.
So auch in Bad Reichenhall, wo wenige Stunden vor Inkrafttreten des Waffenstillstands 12 französische Freiwillige der SS-Division „Charlemagne“ erschossen wurden. Sie waren aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft geflohen, als sie erfuhren, dass sie an die Franzosen übergeben werden sollten, wurden aber erneut gefangen genommen. Der französische General Leclerc, der auf seinem Weg durch Süddeutschland schon eine Blutspur hinterlassen hatte, fragte sie, wieso sie als Franzosen in deutscher Uniform vor ihm stehen, worauf einer der Gefangenen den General fragte, wieso er eine amerikanische Uniform trage. Diese Gegenfrage war das Todesurteil für die 12 Männer. Sie wurden auf Befehl Leclercs außerhalb der Stadt am Kugelbach in Vierergruppen erschossen, sodaß die Letzten den Tod ihrer Kameraden mit ansehen mussten.
Die Toten durften einige Tage nicht beerdigt werden und wurden erst nach Jahren auf den Reichenhaller Friedhof St. Zeno umgebettet. Dort und an der Erschießungsstelle, wo zur Erinnerung ein Kreuz errichtet worden war, fand alljährlich eine Gedenkfeier statt, an der neben alten französischen Kriegsteilnehmern auch zunehmend junge Menschen aus Frankreich und Deutschland teilnahmen.
Da dies nicht in den heutigen Zeitgeist passt, wurde vor einigen Jahren die Friedhofsordnung geändert. So darf keine Menschenansammlung mehr stattfinden, an den Tagen um den 8. Mai dürfen nur jeweils 3 Personen den Friedhof betreten, alle Fahrzeuge, die sich dem Friedhof nähern, werden von der Polizei kontrolliert, die auch sämtliche Friedhofseingänge bewacht, damit nicht auch zu den Seiteneingängen Leute den Friedhof betreten.
An der Erschießungsstelle wurde das Gedenkkreuz entfernt und Kränze, die im darauffolgenden Jahr dort niedergelegt wurden, als „Müll“ kostenpflichtig entsorgt! Die Franzosen wurden unter Druck gesetzt, sich nicht mehr an der Gedenkfeier zu beteiligen, was auch in diesem Jahr durch einen Brief eines Neffen der Ermordeten bestätigt wurde.
Früher hatte ein Trompeter beim Gedenken am Kugelbach das Lied vom guten Kameraden geblasen. Inzwischen sind dort Musikinstrumente verboten.
Auch in diesem Jahr wurde zum 65. Jahrestag des Verbrechens eine würdige Feier durchgeführt, bei der eine transportable Grabstätte aufgebaut wurde. Wie bei Demonstrationen mussten auch hier die Auflagen der Polizei verlesen werden, nach denen die Kränze nach der Feier entfernt werden mußten und keine schwarzen Fahnen erlaubt waren (weil im vergangenen Jahr junge Kameraden aus Österreich damit ihrer Trauer Ausdruck verliehen)... Es war das erste mal, dass mit der Bundesvorsitzenden des RNF, Edda Schmidt, eine Frau das Wort zum Gedenken an die Kriegs- und Nachkriegstoten ergriff. Sie ging nicht nur auf das Verbrechen ein, das hier stattgefunden hatte, sondern berichtete anlässlich des Datums in einer Kurzfassung auch davon, wie die seit der Reden von Weizsäckers zum 8. Mai 1985 uns vorgelogene „Befreiung“ für Millionen Deutsche tatsächlich ausgesehen hat:
Sie wurden „befreit“ von
- ihren Uhren
- ihren Kunst- und Wertgegenständen
- Haus und Hof
- ihrer angestammten Heimat
- Frauen und Mädchen von ihrer Ehre
- Millionen von ihrem Leben.
Während die Greueltaten der Roten Armee, aufgehetzt durch den Aufruf Ilja Ehrenburgs „Tötet, tötet!“ heute eher bekannt sind, wurde auch auf die zahllosen Verbrechen der westlichen Alliierten hingewiesen, die – im Gegensatz zu den Russen – die Genfer Konvention und Haager Landkriegsordnung anerkannt und unterzeichnet hatten.
Nach französischem Kriegsrecht war es den Angehörigen der französischen Truppen erlaubt, drei Tage lang zu vergewaltigen und zu plündern. Es blieb aber meist nicht bei den drei Tagen. Allein in Freudenstadt im Schwarzwald, das am 16. April 1945 von den Franzosen niedergebrannt worden war (Löschen war strengstens verboten!) meldeten sich ca. 800 Frauen im Krankenhaus und bei Frauenärzten, die vergewaltigt worden waren. Die Dunkelziffer derer, die sich aus Scham nicht meldeten, ist noch viel höher.
In Berlin sind 100.000 vergewaltige Frauen registriert, 40% davon mehrfach, 10.000 starben dabei oder erlitten dauernde gesundheitliche Schäden. In den Vertreibungsgebieten des Reiches in den Grenzen von 1937 und der sowjetischen Besatzungszone wurden mindestens 2 Millionen vergewaltigt, 240.000 überlebten das nicht. Bei diesen Zahlen fehlen Westpreußen, der Warthegau, Sudetenland, Österreich und die deutschen Siedlungsgebiete in Südosteuropa.
Im 2. Weltkrieg waren 4 Millionen Deutsche ums Leben gekommen – nach dem Waffenstillstand sogar noch weitere 7 Millionen:
- 3.242.000 deutsche Soldaten in alliierter Gefangenschaft, davon
- 2.000.000 in sowjetischen Lagern
- 1.000.000 in amerikanischen Lagern
- 120.000 in französischen Lagern
- 100.000 in jugoslawischen Lagern
- 22.000 in Polen und der Tschechoslowakei
- 3.000.000 Frauen, Kinder und Greise starben bei der Vertreibung aus der Heimat nach
1945
- 500.000 wurden beim Einmarsch der Sowjets in Ost- und Mitteldeutschland
ermordet
- 60.000 Ermordete beim Einmarsch in Österreich
- 120.000 Deutsche kamen in sowjetischen KZ-Lagern zu Tode
Sie starben für das Leben des deutschen Volkes und die Freiheit Europas. Ihrer zu gedenken, ihr Opfer nie zu vergessen ist unsere Pflicht und die Mahnung dieses Tages.
|
|
|
|
|
 |
|