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Mord durch Misshandlung an einem Kleinkind im Vogtland Drucken E-Mail
Und schon wieder ist es passiert!

In Plauen/Vogtland wurde ein zweijähriger Junge so schwer misshandelt, dass er an seinen Verletzungen verstarb.
Man kämpfte in einer Spezialklinik in Jena um das Leben des kleinen Jungen.
Am Mittwoch verstarb jedoch der Junge an seinen schweren Kopfverletzungen.
Unter Mordverdacht steht der Partner der Mutter. Aber nach Angaben des Mannes soll auch die Mutter ihr Kind mehrfach geschlagen haben.
Der Lebensgefährte gab an, er und die Mutter hätten das Kind mehrfach geschlagen, weil er nicht schlafen wollte.
Die 31 jährige Mutter alarmierte nach der Tat den Notarzt.

Der Lebensgefährte und sie wurden vorläufig festgenommen.
Am Mittwochabend wurde die 31Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt,
weil gegen sie laut Polizei keine Haftgründe vorlagen.

Eine Betreuerin unterstützte die Mutter schon seit einigen Jahren.
Für eine solche Betreuung sind die generellen Gründe entweder eine geistige Behinderung oder eine Krankheit der betreffenden Person.
In diesem Fall sind die Gründe nicht bekannt.

Der Betreuerin lagen keine Anzeichen für eine Überforderung oder einer Vernachlässigung des Kindes durch die Mutter vor. Die Betreuerin besuchte die Familie in regelmäßigen Abständen. Auch der Lebensgefährte wurde in das letzte Gespräch zwischen Mutter und Betreuerin einbezogen.
Bei diesem Gespräch ging es um einen Platz in einer integrativen Kindereinrichtung.
Der Junge sollte diesen wegen seiner Entwicklungsdefizite besuchen.

Für uns Frauen vom RNF Sachsen stellen sich die Fragen nach den Gründen der Betreuung. Liegt hier vielleicht doch eine geistige Behinderung der Mutter vor, oder kommt sie selbst aus einem familiär zerrütteten Elternhaus?
Wäre sie aus diesen eventuellen Gründen überhaupt in der Lage gewesen,
ein Kind zu erziehen?
Ist ein psychologisches Gutachten erstellt wurden?
Wurde vom Jugendamt die Beziehung zwischen der Mutter und dem Lebensgefährten überprüft?
Wie oft und warum kam die Betreuerin zur Familie?
Hatte die Betreuerin wirklich Einblick in die Familienverhältnisse?
Wieso ist die Mutter wieder aus der Haft entlassen worden?
All diese Fragen müssen beantwortet werden, um anderen Misshandlungen an Kindern in Zukunft vorbeugen zu können.

Der RNF fordert die lückenlose Aufklärung dieses Falles!
Wir fordern besonders von den Gerichten, dass die Rechte des Kindes über den Rechten der Täter stehen!
Wir erwarten eine harte und nachhaltige Strafe für die Täter!

B. W.  –  LV  Sachsen

 
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