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Lebensmittel im Supermarkt - wie ein Gift Drucken E-Mail

ImageDie Organisation „foodwatch“ macht es wieder einmal öffentlich. Das vom ehemaligen Verbraucherschutzminister Horst Seehofer gelobte neue Verbraucherinformationsgesetz (VIG) ist keinen Pfifferling wert. Es versprach mehr Schutz für die Menschen vor der profitgierigen Lebensmittelindustrie, die uns mit minderwertiger und sogar vergammelter und gesundheitsgefährdender Nahrung bombardiert. Der neuste Bericht über die Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung ergab keine Verbesserung.

Foodwatch berichtet, dass sie trotz des neuen VIG viele Fragen vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gar nicht beantwortet bekommen und wenn, dann nur Monate später. Im August 2008 soll das o.g. Bundesamt eine Warnmeldung herausgegeben haben, wonach ein im Handel erhältlicher italienischer Käse „nicht für den menschlichen Verzehr mehr geeignet“ sein solle. Der Name des Herstellers ist bis heute nicht bekannt gegeben worden, obwohl die Listerien, die man im Käse fand, in höchstem Maße gesundheitsschädlich sind. Laut foodwatch wurde ihnen auf Anfrage mitgeteilt, dass die Herausgabe des Namens aus rechtlichen Gründen „verweigert werden muß“. In anderen Fällen sollte foodwatch, ebenso wie jeder Verbraucher, der dieses Gesetz in Anspruch nehmen will, eine Gebühr von 300-500 Euro zahlen - nur um einen Ablehnungsbescheid zu erhalten. Andere Ämter verlangten angeblich sogar 1.000 Euro im Voraus. Diese Summen sind für den normalen Bürger, für den dieses Verbraucherinformationsgesetz geschaffen worden sein soll, überhaupt nicht zahlbar.

Wie so oft wird der deutsche Bürger von den Regierenden und Gesetzgebern verhöhnt. Das zur Schau gestellte Gesetz bringt den Menschen gar nichts, es schützt nach wie vor die skrupellose Lebensmittelindustrie, die uns mit krankmachenden, schlechten Lebensmitteln überhäuft.

Der RNF ruft alle dazu auf, sich der Industrienahrung so weit wie möglich zu entziehen und fordert die Bundesregierung auf, das Gesetz, das viel zu viele Lücken für Betrüger offen hält, komplett zu überarbeiten und endlich wirksam zu machen.

Nationale Politik, wie die NPD sie verwirklichen will, schützt die Menschen vor der Wirtschaft. Ihr Motto ist: Die Wirtschaft muß dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Nur wer das Wohlergehen seines Volkes von ganzem Herzen anstrebt, kann sich erfolgreich gegen lebensfeindliche Einflüsse wehren und entsprechende Politik gestalten.

Stella Hähnel

 
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