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Die Nacht der 1000 Lichter |
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Es kamen über 100 Teilnehmer zur diesjährigen 1000-Lichter-Aktion in Dresden. Einige kamen von weit her. Es war kalt und die selbsthassenden Deutschen mit linker politischer Gesinnung versuchten schon im Vorfeld das Gedenken an tausende ziviler Opfer des Bombenangriffs auf Dresden vom 13.02.1945 zu stören. Es gelang ihnen nicht. Statt dessen setzten die aufrechten Deutschen an diesem Abend viele hundert Lichter schwimmend in die eiskalte Elbe und hielten eine Schweigeminute ab. So verging auch der Donnerstag in der Aktionswoche gegen das Vergessen nicht ohne Tat.
Lichter ins Meer oder die Flüsse hinunter zu senden ist ein alter Brauch in unserem Volk. Auch heute noch werden brennende Teertonnen ins Meer gesetzt, auch heute noch zur Sonnenwende Lichter zum Gedenken an die eigenen Toten in Flüssen schwimmen gelassen. Uralt ist diese Sitte. Sie trifft uns im Herzen, sie rührt unsere Seele an. Das Licht in der Dunkelheit zeigt uns auch heute, in dieser schnellebigen und materialistischen Zeit: Es gibt einen Funken Hoffnung in all der Schlechtigkeit. Es gibt ein Licht, das uns den Weg zeigt, das uns wärmt und uns am Leben hält. Es gibt eine Zukunft für das Volk der Deutschen.
Die Teilnehmer der „Nacht der 1000 Lichter“ gedachten der Toten und trauerten um die wehrlosen Opfer der Feuernacht in Dresden und anderswo in Deutschland. Sie haben es nicht verdient, daß ihr Tod manchem so wenig gilt. Auch die Bundesvorsitzende des Ringes Nationaler Frauen, Edda Schmidt, nahm stellvertretend für alle Frauen des RNF an dem Gedenken teil. Sie war, wie wir berichteten, die ganze Woche in Dresden im Rahmen der Aktionswoche gegen das Vergessen (gedenkmarsch.de) aktiv dabei und wird auch beim Trauermarsch in Dresden am 13.02.10 die vielen RNF-Frauen im Zug mit anführen.
Besonders wir Frauen sind in diesen Tagen wieder mit den Gedanken bei den vielen Müttern, die in den Feuerstürmen ihr Leben ließen und meist zusammen mit ihren kleinen Kindern verbrannten und erstickten. Wer kennt die Namen, wer die Zahl? Wir lassen sie alle weiterleben in unseren Herzen und unserem Sinn.
Stella Hähnel stellvertretend für den RNF-Bundesvorstand
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