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Gedenken an die Bombardierung Pforzheims Drucken E-Mail
Zehn Tage nach Dresden, am 23. Februar 1945, wurde die württembergische Stadt Pforzheim bombardiert; ca. 20 000 Menschen starben. (Da Pforzheim mit ca. 60.000 Einwohnern etwa 10% der Einwohnerzahl Dresdens hatte und keine Lazarette oder Flüchtlinge aus dem Osten beherbergte, allerdings zu 80% zerstört wurde, ist daraus schon zu ersehen, wie verlogen und verhöhnend die von der Dresdner „Historikerkommission“ verordneten Zahlen sind)

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Zum Gedenken an diese Katastrophe findet seit mehr als 15 Jahren eine Mahnwache auf dem dortigen Wartberg statt. Bis zu 200 meist junge Deutsche stehen mit Fackeln schweigend an der Hangkante, von der man auf die hell erleuchtete Stadt blickt, während 20 Minuten lang (während der die Stadt bombardiert worden war) alle Glocken läuten.

Seit Jahren versuchen linke Chaoten dieses sehr eindrucksvolle stille Gedenken zu verhindern und zu stören, sodaß die Polizei mit einem größeren Aufgebot vor Ort sein muß.

Die Stadt führt jedes Jahr eine Gedenkveranstaltung auf dem Hauptfriedhof durch. Eine widerliche SPD-Stadträtin sprach schon auf dem Weg dorthin ihr Unbekannte an, um gegen die „Neonazis“ zu hetzen, die angeblich die Feier der Stadt zerstörten, nur der „Nazis“ gedenken (die Bombentoten waren ja auch „Nazis“!), „Heil Hitler“ rufen – sie war angeblich dabei – und trotzdem von der Polizei geschützt und nicht verboten werden, was sie seit langem vergeblich verlangt.

Der neue Oberbürgermeister der Stadt missbrauchte dann das Gedenken zu einer üblen Schuldkult-Rede, die aber ausgeglichen wurde durch die Gastrede von Sir Allan Russell (Vorsitzender des „Dresden Trusts“, der Spenden für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche gesammelt hatte), der sich als Engländer in aller Form entschuldigte und vom englischen Bischof Bell berichtete, der sich 1943 im englischen Parlament gegen die Flächenbombardierungen einsetzte.
Der evangelische Pfarrer brachte einen von 7 Ordnern mit den Todesangaben der Bombenopfer mit und nannte stellvertretend einige Namen, Alter und Todesursachen („verbrannt“, „erstickt“, „erschlagen“, „Luftdruck“). Mit der Kranzniederlegung ging die offizielle Feier zu Ende.

Die Stadträtin hatte sich aufgeregt, dass schon mittags Polizeiwagen auf den Wartberg fuhren – zu Recht, denn sie konnten dort zwei Personen festnehmen, die eine Buttersäure-Bombe mit Zeitzünder anbringen wollten. So konnte das Gedenken abends in aller Würde und ungestört stattfinden.

Edda Schmidt

 
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